Der Schulgarten der Astrid-Lindgren-Schule in Willich/Schiefbahn

In diesem Jahr besteht unser Schulgarten bereits seit 40 Jahren!
Wir begannen mit der Feststellung: Keine Kreidebiologie - wir gehen in den Schulgarten und arbeiten praktisch und handlungsorientiert.
Daraus entstand eine „grüne Oase“ mit Aufenthaltsqualität rund um das Schulgebäude:

· Nutzgarten mit Beeten
· Naturbelassener Teich
· Streuobstwiese mit alten Sorten
· Komposttonnen
· Naschecken mit Beerenfrüchten
· Hochbeete
· Wildbienenhotels
· Nisthilfen für Vögel, Ohrwürmer und Marienkäfer
· Igelburgen und Fledermauskästen

Unser Schulgarten wird täglich genutzt, nicht nur für AGs, sondern auch für diverse Klassenaktivitäten. Beim Pflanzen von Kartoffeln oder Frühblühern ist die ganze Klasse beteiligt. Im Sommer findet im grünen Klassenzimmer Unterricht statt: Wir keschern am Teich und beobachten die Tiere in Becherlupen, wir entnehmen Bodenproben und schreiben die Ergebnisse auf.  Viele weitere Aktivitäten finden dort statt.

Alle notwendigen Materialien wie Spaten, Laubharken und dergleichen lagern wir in einem Gartenhaus, in „Michels Schuppen“. Bei trockenem Wetter wird dort gefrühstückt oder als Oase der Ruhe genutzt.

Die Kinder erkennen sehr schnell, dass wir von der Natur lernen müssen: Es wächst und blüht in unserem Schulgarten. Die heimischen Tiere fühlen sich wohl, weil wir Abläufe, Regeln und Tricks in der Natur beachten. Laub ist z.B. kein Abfall, der entsorgt werden muss - in einem Kreislauf erneuert sich die Natur, ohne die Umwelt zu belasten oder zu schädigen.

Unser Projekt „Schulgarten“ wird getragen und unterstützt von der Schulleitung, dem Kollegium und drei verantwortlichen Kolleginnen. Bei anfallenden pflegerischen Arbeiten unterstützen uns Mitarbeiter des Gartenamtes und natürlich Eltern bei Mitmachaktionen, die regelmäßig stattfinden. Die Kinder binden sich gerne mit ein, wo es möglich ist.

So aufgestellt geht es immer weiter!

 

Christa Röhrscheid