Gemeinsam mit Foodsharing Viersen und den Grünen wird der Ernährungsrat wie bereits im vergangenen Jahr einen Stand auf dem Dülkener Weihnachtstreff bespielen, wo wir aus geretteten Lebensmitteln etwas weihnachtlich-leckeres zaubern! Kommt vorbei und lasst Euch überraschen! Der Markt hat am Samstag von 12 bis 24 Uhr auf und am Sonntag von 12 bis 18 Uhr. Es sind nur soziale Einrichtungen und gemeinnützige Interessensgruppen anwesend, wow! Wer mehr wissen will, schaut auf der Seite von Viersen Aktiv e.V. vorbei.
Am Abend des 27. Novembers trafen sich 15 kochbegeisterte Menschen und legten gemeinsam los - mit vielen regionalen Zutaten, die zum großen Teil als "Brain food" gelten. Neben Kürbis, (Palm-)Kohl, aber auch Linsen, Pilze, Algen und Nüsse lieferten eine hervorragende Grundlage, um vielerlei Leckereien zu zaubern. Neben dem Kochen und Essen gab es natürlich auch reichlich Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen, was für eine tolle Atmosphäre! Wer den Kochabend verpasst hat, darf gern auf unserer Rezept-Seite vorbeischauen, um einen Eindruck zu bekommen.
Gemeinsam mit Euch haben wir am Sonntag um 11 Uhr im Grünenbüro in Viersen das Motto für's nächste Jahr überlegt und diskutiert - herausgekommen ist "Gemeinsam essen". Passend zu diesem Motto wurden auch schon erste Ideen geäußert, an welchen Aktionen der Ernährungsrat teilnehmen und unterstützen könnte bzw. welche er auch selbst initiieren kann. Im Anschluss wurde gemeinsam am mitgebrachten Buffet geschlemmt - über Nussecken, Schnittchen und Empanadas war für jeden Geschmack etwas dabei.
Am Nachmittag dann konkretisierte der Vorstand das Ganze und wird Euch bei der Hauptversammlung mit vielen Aktionen zum Mitgestalten überraschen!
Am 13. Oktober hatten wir die Gelegenheit beim Wasserwerk Willich hinter die Kulissen zu schauen und mehr über die Aufbereitung von Trinkwasser zu erfahren. Neben Willich werden auch Osterath und Tönisvorst mit Leitungswasser aus den insgesamt 19 Brunnen versorgt, insgesamt ca. 200 000 Menschen.
Lutz Meierherm, Abteilungsleiter im Wasserwerk, hat uns unterhaltsam durch die Anlage geführt und wußte auf jede unserer Fragen eine Antwort. Begrüßt wurden wir mit einem Glas Willicher Trinkwasser und direkt wurde eifrig über das Thema PFAS diskutiert.
Leider wurde durch kriminelle Entsorgung vor einigen Wochen das Wasser im Anrather Brunnen mit dieser Ewigkeitschemikalie verseucht. Die Abnahme aus diesem Brunnen wurde auf ein Minimum reduziert. Eine neue Aktivkohlefilteranlage geht im Dezember in Betrieb, dadurch können die ab nächstem Jahr geltenden noch strengere Grenzwerte für PFAS eingehalten werden. In Summe kosten die Neuinvestitionen 1,4 Millionen Euro. Die Stadtwerke gehen sehr transparent mit der Problematik um, auf der Homepage kann man sich ausführlich über PFAS informieren, auch was wir selber tun können um diese zu reduzieren ist dort Thema.
stadtwerke-willich.de/pfas
Unsere Führung startet in der Kommandozentrale der Anlage, es gibt nur ein Intranet und keine Verbindung zum Internet, das ist der sicherste Schutz vor Hackerangriffen. Auch gibt es eigene Generatoren bei Stromausfall. Falls in Willich der unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, dass kein oder nicht genug Wasser gewonnen werden kann, gibt es Verbindungen zu den umliegenden Wasserwerken.
Willich hat im Gegensatz zu vielen anderen Gegenden noch kein Problem mit sinkenden Grundwasserspiegeln, das Wasser kann überwiegend aus Flachbrunnen gewonnen werden. Die Qualität wird täglich im eigenen Labor getestet, die Keimzahl im Wasser liegt in Willich bei nahezu Null, auch der Nitratwert ist mit ca. 26 mg pro Liter bisher konstant niedrig. Interessant zu sehen war der Verlauf des Wasserverbrauchs in Willich am 5. Juli. Am Abend fand ein wichtiges Fußballspiel statt und der kollektive Toilettengang in der Halbzeitpause und nach Spielende war mit deutlichen Peaks sichtbar.
Im ersten Schritt wird das Grundwasser in Filteranlagen (Druckfilter) von Eisen und Mangan befreit.
Im nächsten Schritt wird dem Wasser, über Riesler, die im Wasser befindliche Kohlensäure entzogen und dadurch entsäuert.
Danach wird das Wasser mit Hilfe von Sand entkalkt. Das Sand-Kalk-Gemisch wird als Wirtschaftsdünger oder auch zum Kalken von Rasenflächen weiterverwendet.
Zum Schluss wird noch eine Feinstreinigung durchgeführt. Das fertige Trinkwasser wird immer in Bewegung gehalten um Keimbildung zu vermeiden. Wichtig ist auch die Lagerung ohne Tageslicht, damit wir nicht auf einmal Algen im Trinkwasser haben. Erstaunt waren wir, dass die Wände der Trinkwasserbehälter aus Beton waren, das ist hygienischer als z.B. geflieste Räume, da sich dann aus dem Fugenkleber Substanzen lösen könnten.
Zum Schluss gab es für die schwindelfreien Teilnehmenden noch ein besonderes Highlight, wir durften den alten Wasserturm besteigen. Der 1928 erbaute Turm ist auch von innen ein beeindruckendes Industriekulturdenkmal.
Unser Fazit:
Es war faszinierend zu sehen, wie aufwendig die Herstellung von Leitungswasser ist.
Wir können sehr dankbar sein, in einer Gegend zu leben, in der (noch) gute Trinkwasserqualität aus der Leitung kommt und wir auf strenge Kontrollen vertrauen können. Leitungswasser in Trinkwasserqualität ist die nachhaltigste Möglichkeit unseren Körper mit Flüssigkeit zu versorgen!
Fotos: Jörg Richter, Jana Eickenbusch, Georg Polzin, Susanne Polzin
Wir wurden angefragt, einen Infostand anzubieten auf der Messe des Unternehmerinnen-Netzwerks Grefrath, die am 30. September ab 19 Uhr startet. Gern sind wir gekommen und haben unsere Hofladenkarte und viele Infos zu regional-nachhaltiger Ernährung mitgebracht.
Wir wurden angefragt, an den Grefrather digitalen Nachhaltigkeitstagen, die vom 18. September bis zum 2. Oktober in den sozialen Medien der Stadt Grefrath angeboten werden, teilzunehmen. Unser Slot ist am 26. September gebucht und kann ab sofort angesehen werden. Viel Spaß dabei!
Am 25.9.2025 waren wir erneut in die Gewürzmanufaktur Spirit of Spice in Willich, um sie zu besichtigen. Welch' Aroma einem entgegenschlägt, wenn man allein nur vor der Tür steht...! Als Fazit kann man nur sagen: tolle Firma, supernette Gastgeber, interessante Gewürzmischungen aus aller Welt, beste Qualität, wow! Wir sind begeistert.
Wächst Sichuanpfeffer auch am Niederrhein? Und was ist Baumspinat? Diese, und viele andere Fragen konnten am WE in Jennifers Garten geklärt werden. Es war ein munteres Kommen und Gehen und viele an naturnahem und Selbstversorger-Gärtnern Interessierte kamen am Samstag und Sonntag und durften schauen und probieren. Der Ernährungsrat hatte im Rahmen der offenen Gartenpforte Rheinland einen kleinen Infostand, und Saatgut konnte nebst Eingewecktem auf Spendenbasis mitgenommen werden. Dank des Wetters war die Veranstaltung erneut ein voller Erfolg! Wer mer über den Garten wissen will, klickt auf unsere Projektseite zum Gärtnern.
Der aktuelle Bericht der Rheinischen Post über mutmaßlich illegale Schlachtmethoden in einem Betrieb im Kreis Viersen („Tiere ohne ausreichende Betäubung geschächtet?“) hat bei uns im Ernährungsrat große Besorgnis ausgelöst. Bereits 2024 gab es Hinweise auf Missstände in demselben Betrieb – dennoch sind nun erneut schwere Vorwürfe im Raum.
Für uns ist klar: Tierwohl darf nicht erst dann Thema werden, wenn Leid bereits geschehen ist. Es braucht wirksame Kontrollen, klare Regeln und transparente Informationen für die Öffentlichkeit.
Deshalb haben wir zwei Schritte unternommen:
Beide Dokumente finden sich hier zum Nachlesen:
Am 16. September hat die Stadt Viersen zur Infoveranstaltung "Klimawandel im Kreis Viersen: Deine Region, dein Beitrag" mit Fachvorträgen zum Thema und anschließendem Austausch eingeladen. Der Vorstand des ERs Kreis Viersen war dort auch vertreten und lud seine Mitglieder ein, sich dort über Klimaschutz- und -anpassungsstrategien und natürlich auch über enkeltaugliche Ernährung aus der Region zu informieren. Die Veranstaltung fand statt im Forum des Kreishauses Viersen von 18 bis 21 Uhr.
Das Wetter bei unserer Radtour durch die schöne Niederrheinlandschaft war und hold – kurz am Biolandbetrieb der Familie Zens mit eigener Molkerei gestoppt und dann ging's weiter zum Lammertzhof in Kaarst – ein Bioland-Hof mit vielfältiger regionaler Produktion, solidarischer Landwirtschaft und engagierter Bildungsarbeit. Dort fand das große Hoffest statt, mit vielen interessanten Ständen von Vereinen und Anbietern nachhaltiger Produkte, leckerem Essen und auch einem musikalischem Rahmenprogramm. So waren unsere Nachbar-Ernährungsräte aus dem Rhein-Kreis Neuss und Düsseldorf, Harald Vienhues für die Bioregion Niederrhein und auch Slow food mit Ständen vertreten und es gab viel Gelegenheit zum Austauschen.
Was sollen wir sagen, es war perfekt! Das Wetter war uns hold und die lange Tafel war lang, voll aber nicht zu voll - mit netten Menschen allen Alters. Und jede*r hat was mitgebracht, so dass ein rundum entspannt-leckerer Abend auf uns wartete. Es wurde lange gesessen, gequatscht, geschlemmt und geteilt.
So ein tolles Event! Vielleicht sollte man es auch mal in anderen Städten im Kreis durchführen??
Das Hoffest des Biohofs Bolten ist jedes Jahr immer wieder schön! Der Ernährungsrat war zwar nicht offiziell mit einem Stand mit von der Partie, aber schön, gemütlich, lecker und informativ war's trotzdem!
Am 14. Juni wollen wir uns mit unseren Mitgliedern, Kooperationspartnern und anderen Gleichgesinnten auf dem Achterhof in Tönisberg treffen, um die Sonne zu genießen, das Gemüse von Annchristin zu bestaunen und gemeinsam zu schnacken. Annchristin gibt uns gleich um 16:30 eine kleine Tour rund um ihren Permakultur-Gemüseacker. Danach gibts ein leckeres Buffet, zu dem jede*r etwas beisteuert und wir läuten den gemütlichen Teil des Treffens mit vielen guten Gesprächen ein!
In Kooperation mit den Grünen und Foodsharing Viersen haben wir im Rahmen der "Aktionstage der Nachhaltigkeit", die die Stadt vom 18. bis 25.5. veranstaltete, am Freitag, den 23. Mai 2025 ab 15 Uhr viele, viele Lebensmittel retten und gleich vor Ort im und auch vorm Grünen Büro Viersen verarbeiten und anbieten können. Beim Kochen und Servieren fanden allerhand gute Gespräche über Lebensmittelverschwendung, unser Lebensmittelsystem und über Möglichkeiten des Engagements statt!
Im Rahmen der thematischen Treffs der Donnerstagsfrauen von Grefrath wurde der Ernährungsrat von der Gleichstellungsbeauftragten Grefraths eingeladen, einen Vortrag zu halten. Die Diplom-Ökotrophologin Katrin Richter ging ab 20 Uhr im Ratssaal Grefrath auf die verschiedenen Möglichkeiten ein, sich nachhaltiger zu ernähren.
Der Ernährungsrat Kreis Viersen war mit einem kleinen, aber feinen Infostand auf dem 40jährigen Jubiläumsfeier vom NaBu-Hof in Nettetal vertreten. Wir hatten unsere tolle Hofladenkarte mit, die immer gut für Gesprächsstoff sorgt - und hatten auch ein paar Gemüse- und Kräutersämereien und -pflänzchen für den eigenen Garten oder die Fensterbank im Gepäck.
Am 2. April 2025 durften wir uns in der Gewürzmanufaktur Spirit of Spice in Willich umschauen.
Auf dem Weidenauftrieb am Schauhof war es wieder mal toll, den Kühen zuzuschauen, wie sie voll Freude ihre Wiesen in Beschlag nahmen. Der Ernährungsrat war mit einem kleinen Infostand am Start.
Wir waren bei der Ernährungskonferenz, die der Ernährungsrat Münster mitgestaltet hat. Dort konnte man sein Wissen in vielen bunten Workshops rund um die nachhaltige Ernährung erweitern, andere Interessierte und deren Initiativen kennenlernen und sich anschauen, wie andere Ernährungsräte in NRW so ticken. Außerdem gab es einen Markt der Möglichkeiten, vielerlei Diskussionsangebote und zwei tolle Keynote Speaker, die einen Riesen-Eindruck bei uns hinterlassen haben - so viel Motivation, wow! Eingestimmt wurden wir schon am Freitagabend mit einem interaktiven Theaterstück mit viel Musik, Bewegung und Raum für eigene Gedanken. Vielen Dank an die Organisator*innen, eine sehr gelungene Veranstaltung!
Zusammen mit dem Heimatverein St. Hubert luden wir alle Interessierten ein, am Sonntag, dem 9. Februar, zwischen 10 und 12 Uhr 30 im Weberhaus Saatgut von Nutz- und Zierpflanzen miteinander zu tauschen.
Saatgut zu tauschen schont den Geldbeutel und dient der Erhaltung von alten, durchs eigene Saatgut vermehrbarer Pflanzensorten. Nebenher konnte man sich gemütlich bei einer Tasse Tee über die neusten Gartenthemen, Ernteerfolge oder auch Rezepte austauschen und so andere nette gärtnernde Menschen der Umgebung kennenlernen. Der Ernährungsrat hatte einiges an Infomaterial eingesteckt und auch eine Karte der umliegenden Hofläden dabei, damit man sich über unsere regional-saisonalen Produkte (auch außerhalb des eigenen Gartens) informieren konnte.
Diesmal haben wir uns für eine andere Location entschieden: Die Mensa der Schule an der Dorenburg in Grefrath. Nachdem wir die "Pflicht" laut der Tagesordnung abgearbeitet haben, fanden noch zahlreiche Gespräche mit guten Anregungen statt zum Programm für dieses Jahr.